01.07.2011
Neue Friedhofsgebühren der Stadt Mülheim an der Ruhr
Seit dem 1. Juli 2011 gelten die neuen städtischen Preise für...
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06.04.2011
Offizielle Verleihung des Meisterbriefes in Münnerstadt
Am Freitag, dem 25. März 2011 wurden in Münnerstadt/ Unterfranken die Urkunden zur...
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Fohrmann Bestattungen, Institut für Thanatologie und EmbalmingFohrmann KG
Feldstraße 127
45476 Mülheim an der Ruhr
Telefon: 0208 / 99 28 60







Das Haus Fohrmann Bestattungen ist bereits seit seiner Gründung im Jahre 1912 ein menschlich und kompetent geführter Familienbetrieb.
In unserem Hause ist bereits die 5. Generation der Familie Fohrmann gerne für Sie da, in allen Fragen rund um die Themen Bestattungen und Vorsorge.
von links nach rechts:
Tristan Helmus-Fohrmann
Mirjam Helmus-Fohrmann
Stefan Helmus-Fohrmann
Ein kompetentes und engagiertes Mitarbeiter-Team, dass sich mit ganzem Einsatz und großem persönlichen Engagement unseren Kunden annimmt.
Wir stehen Ihnen gerne helfend zur Seit und lösen dieses Versprechen Tag für Tag durch unsere engagierte Arbeit ein.
In unserem Haus steht der Mensch im Mittelpunkt all unserer Bemühungen.
Stefan Helmus-Fohrmann
1. Bestattungsmeister Mülheims, Thanatologe und Embalmer. Er ist seit seinem 20. Lebensjahr in unserem Hause tätig und seit dem Jahre 2001 auch als Geschäftsführer. Er führt die Gespräche mit den Angehörigen, berät kompetent in Vorsorgefragen und kümmert sich um alle administrativen Dinge des Hauses und
um die kompletten Organisationen und Verwaltungen rund um jeden Sterbefall. Bereits seit mehreren Jahren werden durch ihn unsere Auszubildenden erfolgreich ausgebildet.
Mirjam Helmus-Fohrmann
Urenkelin des Firmengründers August Fohrmann und heutige Firmeninhaberin. Sie führt einfühlsam Beratungsgespräche mit Angehörigen, kümmert sich um die Organisation und Ausgestaltung von Trauerfeiern und Beisetzungen. Zu ihren Aufgabenbereichen gehören unter anderem der kreative Trauerdruck, die Gestaltung
der Häuser und der Schaufenster, sowie Vorsorgeberatungen.
Und Sohn Tristan Helmus-Fohrmann
Bereits in ganz jungen Jahren war dem Ur-urenkel des Firmengründers klar gewesen, dass sein Berufswunsch der des Bestatters sein würde. Und so war es für ihn eine logische Konsequenz nach seinem Schulabschluss die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft zu beginnen. Bereits mit 14 Jahren hatte er schon neben
der Schule immer wieder im elterlichen Betrieb geholfen - Behördengänge in den Schulferien erledigt, Särge ausgeschlagen und später sogar bei Überführungen assistiert. Seit 2008 komplettierte er dann mit großem persönlichem Einsatz unser Team und hat im Juli 2011 seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen
und ist nun auf dem Weg zum Thanatopraktiker und zum Bestattungsmeister.
Unser Haus besteht nun seit dem 1. Mai 1912.
August Fohrmann, der Urgroßvater der heutigen Firmeninhaberin Mirjam Helmus-Fohrmann, fing mit einer kleinen Möbelschreinerei an. Wie so viele Schreiner seiner Zeit, baute er neben Möbeln auch Särge, wenn in der Nachbarschaft jemand verstarb. Da er über Pferde und Kutsche verfügte, brachte er schon damals so manchen Sarg zum Friedhof, wenn der Weg dorthin zu weit war, den Sarg zu Fuß von Familie und Nachbarschaft tragen zu lassen.
Zur damaligen Zeit war es üblich, dass ein Verstorbener bis zu seiner Beisetzung zu Hause aufgebahrt wurde und erst am Tag der Beisetzung zur Kirche, bzw. zum Friedhof gebracht wurde.
In der Bäckerei, in der August Fohrmann sein Brot damals kaufte, arbeite eine tüchtige und fleißige junge Frau - Maria Becker, in die er sich verliebte und die er alsbald auch heiratete. Zusammen bauten sie sich eine Zukunft auf.
Im Anfang betrieben sie neben der Schreinerei auch noch eine Gaststätte, als die Schreinerei noch nicht genug abwarf und die Wirren des ersten Weltkrieges das Leben erschwerten. August und Maria Fohrmann bekamen 2 Kinder.
Ein Bild aus den Jahren vor dem 2. Weltkrieg. In der Türe des Hauses Fohrmann steht Maria Fohrmann mit ihrem Sohn
August jun. - vor den beiden steht der Firmengründer August Formann sen.
Zu sehen sind auch 2 Schreinergesellen und die Kutsche mit Pferd Lotte.
Der Sohn August Fohrmann junior, musste leider sein Leben, wie so viele
andere hoffnungsvolle Männer auch, im zweiten Weltkrieg lassen.
Die Tochter Gerta Fohrmann verbrachte ihre Jugendzeit in den harten
Kriegsjahren. Man zwang sie ihren Führerschein bereits mit 17 Jahren zu
machen und bei der Bergung vom Bombenopfern zu helfen. Das waren extrem
traumatische Erlebnisse, die die junge Frau noch über viele Jahre in Albträumen
heimsuchten. Nur einer engagierten Nonne war es zu verdanken, dass diese schreckliche Arbeit für Gerta dann doch ein Ende fand.
Nach dem Krieg heiratete Gerta den Kriegsheimkehrer Hermann Jansen, der zusammen mit ihr und seinen Schwiegereltern das teilweise bis auf die Grundmauern
abgebrannte Geschäft und die Schreinerei wieder aufbaute. Die ersten fabrikgefertigten Möbel wurden nach dem Krieg ins Sortiment aufgenommen und
das Geschäft in den Aufschwungjahren beständig erweitert. Hermann Jansen war ein geselliger Mensch und in unserem Stadtteil bald sehr bekannt und geschätzt.
Er und seine Frau Gerta wurden im Jahr 1947 stolze Eltern einer Tochter.
Marlies Jansen erlebte zusammen mit den vielen Kindern ihrer Nachbarschaft eine schöne Nachkriegskinderzeit. Nach Beedigung ihrer Schulzeit machte sie eine Ausbildung in einem Duisburger Möbelhaus, während ihre Großeltern und Eltern die Geschäfte des Hauses Fohrmann führten.
Und immer liefen parallel auch die Bestattungen. Längst waren die Dienstleistungen deutlich umfangreicher geworden, lieferte Fohrmann nicht nur die Särge und übernahm die Überführungen. Mittlerweile gehörten auch das Erledigen der Formalitäten und Organisieren der Beerdigungen zu den Aufgaben dazu. Später dann wurden auch die Trauerbriefe und Blumen über unser Haus besprochen und bestellt. So erweiterte sich das Leistungsspektrum mit der sich ständig verändernden Gesellschaft immer mehr. Auch die Schreinerei veränderte sich.
Aus dem kleinen Möbelgeschäft mit handgefertigten Möbeln war ein Möbelhaus geworden.Nach ihrer Ausbildung begann Marlies Jansen-Fohrmann mit im elterlichen Betrieb zu arbeiten. Sie heiratete 1970 und im Jahre 1971 wurde ihre Tochter Mirjam geboren. Mirjam heiratete im Herbst 1989 Stefan Helmus, der bereits seit dem Frühjahr mit im Hause Fohrmann arbeitete und als gelernter Schreiner mit Freude und Elan Einrichtungen und Küchen plante, verkaufte und bei den Kunden dann auch aufbaute. Der Bereich der Bestattungen interessierte ihn so sehr, dass er sehr bald auch eine Ausbildung als fachgeprüfter Bestatter erfolgreich absolvierte und einige Jahre später auch noch das Zusatzstudium zum Thanatologen und Embalmer. Später wurde er dann auch noch Mülheims erster und bis jetzt einziger von der Handwerkskammer geprüfter Bestattungsmeister. Stefan und Mirjam Helmus-Fohrmann bekamen 3 Kinder - Tristan, Lioba und Leander.
Viele Jahre liefen Bestattungen und Möbel nebeneinander her. Doch die Gesellschaft veränderte sich immer weiter. Möbelgiganten überschwemmten den Markt mit preiswertesten Möbeln und für die kleineren Möbelhäuser wurde es immer schwerer daneben zu bestehen. Die 90-er Jahre brachten dann für das Haus Fohrmann die große Wende.
Bereits 1992 im Geburtsjahr von Tristan Helmus-Fohrmann, begann die Idee, sich komplett auf Bestattungen zu konzentrieren, in den Köpfen von Marlies Jansen, Stefan und Mirjam Helmus-Fohrmann zu reifen. Auf einer vom Bestatterverband organisierten Reise in die USA lernte Marlies Jansen die dortigen Bestattungshäuser kennen und war begeistert davon, wie man sich dort umfassend den Angehörigen widmete und mit welchem Leistungsspektrum. Wohnliche und private Abschiedsräume und der Gedanke an eine eigene Trauerhalle erschienen auch hier in Deutschland machbar und möglich. Mit einer großem Portion Wehmut aber auch voller Enthusiasmus wurde im Herbst 1994, dem Geburtsjahr von Lioba Helmus-Fohrmann, die Möbel-Ära des Hauses Fohrmann beendet und das ganze Haus nach und nach umgestaltet. Mülheims erste privaten Aufbahrungsräume und Mülheims erste private Trauerhalle entstanden und ein neues Zeitalter in einem modernen Dienstleistungsunternehmen, das sich mit ganzem Einsatz, einer umfassenden Betreuung und seriösem Beistand jedem Trauerfall widmet, begann.
Marlies Jansen-Fohrmann verstarb leider am 25. August 2001 im Alter von nur 54 Jahren. Sie war eine wunderbare Frau und steckte immer voller Kreativität und Ideen. Sie hatte einen unglaublich tollen Humor und war nicht selten
strahlender Mittelpunkt einer fröhlichen Runde. Für alle Menschen hatte sie immer ein offenes Ohr und half, wo sie nur eben konnte.
Sie war selbst am Schluss, als ihre schwere Krebserkrankung, bereits deutlich gezeichnet hatte, immer noch hoch motiviert, die Leistungen unseres Hauses immer noch besser werden zu lassen. Ein Haus, dass sie maßgeblich und entscheidend geprägt hat. Sie war immer in Bewegung und lebte den beständigen Fortschritt - jedoch ohne jemals Werte und Traditionen aus den Augen zu verlieren. Sie war kein Einzelkämpfer, sondern ein Mensch fürs Miteinander.
So viele schöne Dinge sind entstanden, weil wir stets alle zusammen an einem Strick gezogen haben und uns gegenseitig immer wieder auf gute neue Ideen gebracht haben. Noch wenige Tage vor ihrem Tod galt ihr ganzes Denken und Streben ihrer Familie, an der sie unglaublich hing und unserem Hause. In unseren Herzen lebt Marlies Jansen-Fohrmann weiter. Und ihrem Sinne werden wir das Haus Fohrmann auch weiterführen.
Wir werden auch weiterhin "nach Vorne" denken und uns mit unserem ganzem Herzen für die Bedürfnisse unserer Kunden einsetzen. So, wie wir es gerne noch eine lange Zeit gemeinsam mit Marlies Jansen-Fohrmann getan hätten. Mittlerweile sind viele Jahre seit ihrem Tod vergangen. Jahre, die uns zeigten, dass sie eine deutliche Lücke in unserem Leben hinterlassen hat, doch auch dass das, was wir gemeinsam mit ihr begonnen und immer weiterentwickeln, ihr heute gefallen würde. Sie wäre stolz auf uns - denn wir bleiben niemals stehen, sondern orientieren uns beständig an den Wünschen und Bedürfnissen, der Menschen, denen wir gerne helfen.